<BR /><BR />Die Rechtsanwälte Christian Dorigatti und Tommaso Carbone von der Kanzlei IOOS in Bozen vertreten die Betreiberin der Bar „Lux“ in der Florenzstraße: In einer Aussendung teilten sie am heutigen Samstag mit, dass Teile ihrer Beschwerde beim Verwaltungsgericht gegen die vom Quästor verordnete Schließung der Bar für die Dauer von 30 Tagen angenommen wurden.<h3> „Insgesamt sechs und nicht zwölf Bier“ </h3> Die Anwälte beanstandeten unter anderem, dass es sich um den ersten Vorfall dieser Art im betroffenen Lokal gehandelt hat und die beiden Minderjährigen insgesamt sechs Bier serviert bekommen und getrunken haben sollen und nicht zwölf, wie die Quästur in einer Aussendung mitgeteilt hatte ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/zwei-maedchen-unter-16-jahren-je-sechs-bier-serviert-bar-muss-30-tage-schliessen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet</a>). <BR /><BR />Darüber hinaus habe die Betreiberin selbst die Polizei alarmiert, nachdem die Mädchen den Kellner angeschrien haben soll, weil er ihnen keine weiteren alkoholischen Getränke servieren wollte, heißt es in der Aussendung der Rechtsanwälte. Die Maßnahme der Schließung für die Dauer von mehr als 15 Tagen sei demnach nicht verhältnismäßig.<BR /><h3> Verhandlung am 13. Jänner </h3> Das Verwaltungsgericht hat heute die Beschwerde in Teilen angenommen und die Maßnahme vorerst ausgesetzt, um den Fall genauer untersuchen zu können. Für 13. Jänner ist die entsprechende Verhandlung anberaumt, indes kann die Betreiberin vorerst aufatmen, denn ihre Bar bleibt in der geschäftigen Weihnachtszeit geöffnet.