Mittwoch, 26. Juni 2019

Bevölkerung: Mehr Hochzeiten, weniger Babys

Das Landesinstitut für Statistik Astat hat eine Studie zur Bevölkerungsentwicklung im ersten Quartal, also von Jänner bis März, veröffentlicht und dabei Wohnbevölkerung, Zu- und Abwanderungen und Hochzeiten genauer unter die Lupe genommen.

Im ersten Quartal 2019 gab es 100 Hochzeiten mehr als im vergangenen Jahr.
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Im ersten Quartal 2019 gab es 100 Hochzeiten mehr als im vergangenen Jahr. - Foto: © shutterstock

Südtirols Wohnbevölkerung zählte im ersten Quartal 531.341 Personen, das sind 163 mehr als im vorhergegangenen, erklären die Experten des Astat.

Laut dem Landesinstitut für Statistik wurden bis März 4715 Menschen in die Melderegister der Südtiroler Gemeinden eingetragen, 19,7 Prozent davon stammen aus dem Ausland. 4538 Bürger wurden gestrichen, 22,8 Prozent davon zog es ins Ausland. Somit verzeichnet Südtirol einen Wanderungszuwachs von 177 Personen in 3 Monaten.

Mehr Paare geben sich das Jawort

Die Tendenz der Geburtenrate ist absteigend, waren es im ersten Quartal 2018 noch 1269, erblickten bis März 2019 insgesamt 1214 Babys das Licht der Welt. Mit 1230 Todesopfern gab es mehr Tote als Lebendgeborene zu verzeichnen.

292 Paare entschlossen sich in den ersten 3 Monaten des Jahres den Bund der Ehe einzugehen, nur 17 davon heirateten kirchlich. Im Vergleich zum ersten Quartal 2018 gab es 100 Eheschließungen mehr, davon trauten sich nur 7 Paare mehr als im Vorjahr in der Kirche.

stol/jno

stol