<BR /><BR />Einer der Verletzten, der von den Anwälten der Inkassofirma „Giesse Risarcimento Danni“ vertreten wird, habe nach wie vor mit den Folgen zu kämpfen und könne nicht arbeiten. Mit dem gestrigen Abschluss des Beweissicherungsverfahrens dürfte das Gericht Ursachen und Hergang des Unfalls mit größerer Klarheit erkennen können. <BR /><BR /><BR />Wie berichtet, hatte U-Richter Emilio Schönsberg im vergangenen Dezember drei Gutachter beauftragt, mehrere Details zur Explosion vom 21. Juni in Aluminium Bozen zu klären. Die Explosion hatte damals zum Tod des Arbeiters Bocar Diallo (31) geführt – fünf weitere Kollegen wurden teils schwer verletzt. <BR /><h3> Im Visier: Funktionsweise der Maschine und Einhaltung der Normen</h3>Die Gutachter sollten u. a. die Funktionsweise der betroffenen Maschine, die Art der Explosion sowie die Einhaltung der EU-Normen in Sachen Arbeitssicherheit überprüfen. Wie „Giesse Risarcimento Danni“ in einer Aussendung mitteilte, wurde das Beweissicherungsverfahren auch in Anwesenheit von Gutachtern, die von der Inkassofirma beauftragt wurden, durchgeführt – und gestern abgeschlossen. <h3> „Aspekte ans Licht gebracht, die auch unsere Experten festgestellt haben“</h3>„Die Staatsanwaltschaft hat in den vergangenen Monaten sorgfältige Arbeit geleistet und das Beweissicherungsverfahren hat alle kritischen Aspekte ans Licht gebracht, die auch unsere Experten festgestellt hatten“, erklärt der Sprecher der Inkassofirma, Maurizio Cibien. <BR /><BR />Nähere Details zu den Ergebnissen des Beweissicherungsverfahrens wurden noch nicht bekannt gegeben. <BR /><BR />Derzeit wird wegen fahrlässiger Tötung sowie mehrfacher fahrlässiger schwerer Körperverletzung gegen insgesamt sieben Personen ermittelt, darunter Geschäftsführer von Aluminium Bozen sowie Sicherheitsbeauftragte und Führungskräfte der Herstellerfirma jener Maschine, an der die verunglückten Männer zum Zeitpunkt des Unfalls gearbeitet hatten.