Die Raumnot und die Suche nach einer Lösung waren denn auch Hauptthema bei der Videokonferenz, die im Anschluss an die jüngste Bezirksratssitzung. Das Auge wurde vor allem auf zwei dem Staat gehörende Immobilien gerichtet.<BR /><BR />Die Büros der Hauptverwaltung sind derzeit auf 4 Standorte verteilt, zeigt <Fett>Robert Alexander Steger </Fett>auf: „Das Generalsekretariat, die Direktion der Sozialdienste und die Buchhaltung befinden sich in zwei der Bezirksgemeinschaft gehörenden Stockwerken im Sternhof. Das Personalamt, die Umweltdienste und die EDV-Abteilung mit Serverräumen befinden sich in 2 verschiedenen Trakten des Michael-Pacher-Hauses, wobei die Büros der Umweltdienste und der EDV-Abteilung der Bezirksgemeinschaft gehören und der Bereich des Personalbüros von der Gemeinde Bruneck angemietet ist. Aufgrund der Raumnot blieb zudem keine andere Möglichkeit, als einige Arbeitsplätze der Hauptverwaltung beim Sozialsprengel unterzubringen, wo die Raumverhältnisse aber ebenfalls sehr beengt sind, und zwar derart beengt, dass beispielsweise für den Dienst der Hauspflege kurzfristig Räume in einem benachbarten Gebäude angemietet werden mussten.“ <BR /><BR />Auf der Suche nach Lösungen wurde von Seiten der Bezirksgemeinschaft das Auge vor allem auf zwei dem Staat gehörende Immobilien gerichtet: Auf das alte Gerichtsgebäude und auf ein seit Jahren leer stehendes Gebäude in der Michael-Pacher-Straße, in dem einst Wohnungen für Angehörige des Heeres untergebracht waren. <BR /><BR />Steger könnte sich vorstellen, sämtliche Büros der Hauptverwaltung in dem Gebäude der ehemaligen Heeres-Wohnungen unterzubringen und im alten Gerichtsgebäude den Sozialsprengel und den Dienst des Hauspflegedienstes einzurichten sowie dort auch Räume für sozial ausgerichtete Organisationen zu schaffen. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="731543_image" /></div> <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="731546_image" /></div> <BR /><BR />Im Gegenzug für die beiden Immobilien, könnten dem Staat unter anderem die beiden Stockwerke der Bezirksgemeinschaft im Sternhof angeboten werden, sagt Steger, zudem biete sich bei der neuen Finanzkaserne die Möglichkeit, diese noch etwas aufzustocken. <BR /><BR />Der Landeshauptmann habe großes Verständnis gezeigt und zugesichert „uns in unserem Anliegen zu unterstützten“, berichtet Steger und fügt an, dass nächstens eine Videokonferenz mit Vertretern der Agentur für Staatsdomäne geplant ist, um die Angelegenheiten zu besprechen. <BR /><BR />Bei der Videokonferenz mit Kompatscher und Alfreider besprochen wurde auch das Thema Radwege. Nachdem es 2021 keine Landesfinanzierung für diese gab, wird nun darauf gesetzt Geld aus dem Recoveryfonds dafür zu erhalten. Damit auch neue Projekt angegangen werden können, wurde an die Gemeinden appelliert die Grundverfügbarkeiten sicherzustellen und für die Bauleitplaneintragungen zu sorgen. <BR />