<BR />Die bewährte Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen erwies sich auch im abgelaufenen Winter einmal mehr als grundlegend, um rasche und effiziente Einsätze zum Schutz der Sicherheit aller Bergnutzer zu gewährleisten. Allerdings ist auch in dieser Saison ein weiterer Anstieg der Einsatzzahlen zu verzeichnen – ein Trend, der seit Jahren kontinuierlich zunimmt. <BR /><BR />Diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von Prävention, der Einhaltung der Pistenregeln sowie eines stärkeren Bewusstseins für die Risiken, die mit winterlichen Aktivitäten verbunden sind. Parallel zu den Einsätzen auf den Skipisten waren die Bergretter auch mehrfach im freien Skigelände im Einsatz – ein besonders komplexes und gefährliches Einsatzfeld. <h3> 40 Todesfälle in Südtirol und Trentino</h3>Während des Winters wurden in der Region Trentino-Südtirol 40 Todesfälle registriert sowie eine sehr hohe Anzahl an Einsätzen, die größtenteils auf Skitourengehen und andere selbstständig ausgeübte Aktivitäten im verschneiten Gebirge zurückzuführen sind.<BR /><BR />Die Bergrettung erneuert daher ihren Appell an alle Bergbegeisterten, sich gründlich über Wetter- und Lawinenbedingungen zu informieren, sich mit der notwendigen Sicherheitsausrüstung auszustatten und die eigenen technischen Fähigkeiten realistisch einzuschätzen, bevor Aktivitäten abseits der Pisten unternommen werden, betont CNSAS-Präsident Alberto Covi: „Die Sicherheit im Gebirge ist eine gemeinsame Verantwortung: Nur durch verantwortungsbewusstes Verhalten und die Einhaltung der Regeln kann die Zahl der Unfälle reduziert und die Wirksamkeit der Rettungseinsätze weiter verbessert werden.“<BR /><BR />Während dieser Saison waren die CNSAS-Retter in folgenden Skigebieten im Einsatz: Rittner Horn, Plose/Brixen, Meran 2000, Schöneben/Reschen, Langtaufers/Vinschgau, Trafoi, Sulden, Watles/Vinschgau, Pfelders/Passeiertal, Villnöß, Sexten sowie Gröden – Piste Pilat.