„Dabei war die Anzahl der Einsätze vergleichbar mit jener der vergangenen Jahre“, erklärt Philipp Sicher, Direktor der Abteilung Straßendienst. Der Winter sei insgesamt relativ normal verlaufen, Extremwetterereignisse oder der Klimawandel hätten die Arbeit des Winterdienstes in dieser Saison nicht spürbar beeinträchtigt.<BR /><BR />Wenig außergewöhnlich waren jedoch nicht nur die diesjährigen Einsätze, sondern auch die Ausgaben für den Winterdienst des Landes. Rund 1,5 Millionen Euro wurden im Jahr 2025 für Treibstoff des Straßendienstes aufgewendet. Zudem wurden etwa 15 Tonnen Streusalz für die Saison 2025/26 angekauft. „Wie viel davon tatsächlich verwendet wurde, ist schwer zu sagen, da ein Teil immer im Bestand bleibt“, sagt Sicher.<BR /><BR />Zudem steht hinter den Einsätzen ein umfangreicher personeller Aufwand. Mit rund 450 Mitarbeitern sorgt der Straßendienst dafür, dass Landes- und Staatsstraßen sicher von Schnee und Eis befreit werden. Dabei wurden die Straßen nicht nur vorbeugend mit Salz und Splitt behandelt, um die Rutschgefahr zu verringern, sondern auch von bereits herabgefallenem Schnee und Matsch geräumt. Außerdem wurden die Fahrbahnen vom Winterdienst gereinigt.<BR /><BR />Der letzte Schnee ist mittlerweile einige Wochen her, und die Arbeiten an den Passstraßen sind damit noch in vollem Gange. Während das Penser Joch und das Würzjoch nach der Wintersperre bereits wieder geöffnet sind, sollte auch der Staller Sattel in Kürze von den Überresten des Winters befreit und offen für den Verkehr sein. „Am Timmelsjoch und am Stilfser Joch dauern die Arbeiten des Winterdienstes noch etwas an. Geöffnet wird dann wie üblich Mitte bis Ende Mai“, so Sicher.