<BR /><BR />Besorgniserregend dabei ist der internationale Aspekt der seit Monaten <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/schon-wieder-linksextreme-drohungen-gegen-quaestor-paolo-sartori" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">auf Fassaden und Straßenlaternen in Südtirol erschienen Hassparolen und Drohungen gegen den Bozner Quästor, Paolo Sartori.</a><BR /><BR /><BR />Bislang wurden sie aber wohl unterschätzt – zumindest, was ihre Fähigkeit anbelangt, sich zu organisieren, auch international. Über mehrere Webseiten und Kanäle sind Anarchisten aus verschiedenen Ländern vernetzt. So organisieren sie auch Auslandsreisen, um an Demonstrationen in anderen Ländern teilzunehmen. <BR /><h3> Webseite, die Bild veröffentlichte, bereits im Visier der Justiz</h3>Dass sie aber bis nach Berlin kommen, hätte man nicht erwartet. Eine Gruppe Anarchisten posierte für ein Foto am Carlo-Giuliani-Platz – dabei hielten die Personen ein Transparent in die Höhe. Darauf steht: „Quästoren schwinden, die Leidenschaft für die Freiheit bleibt. Sartori raus.“ <BR /><BR /><BR />Erschienen ist das Bild in einem Artikel auf der Webseite indymedia.org, was alles andere als beruhigend ist im Hinblick auf die grenzüberschreitende gegenseitige Unterstützung anarchistischer Gruppen. <BR /><BR /><BR /><BR />Besagte Webseite geriet in Vergangenheit nämlich wegen ihrer extremistischen Inhalte ins Visier der Justiz – in einigen Staaten wird sie von den Behörden überwacht, in anderen wurde sie bereits gesperrt. <BR /><BR /><BR />Hinzu kommt dass nur wenige Tage, nachdem das Foto in Berlin entstanden war, ein Transparent mit derselben Aufschrift auch bei einer Demonstration in Innsbruck zu sehen war. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1080135_image" /></div> <BR /><BR />Auf dem zweiten Bild sind die Gesichter der Demonstranten nicht vermummt, aber geschwärzt. Die Instagram-Seite „links_vom_inn“ hatte mit den „Genossen“ in Südtirol solidarisiert, indem sie das Bild veröffentlichte. <h3> Vor wenigen Wochen Hausdurchsuchungen in Innsbruck wegen Verdacht auf kriminelle Vereinigung </h3>Dieselbe Seite solidarisierte auch mit den Personen, deren Wohnungen in Innsbruck vor wenigen Wochen durchsucht worden waren – wegen des Verdachts auf kriminelle Vereinigung. <BR /><BR />Ob die Hinweise auf internationale Verbindungen von Anarchisten auch zu grenzüberschreitenden Ermittlungen führen könnten, wurde nicht bestätigt. Zu den Vorfällen in Innsbruck und Berlin und etwaigen Ermittlungen gab der Quästor nämlich keine Stellungnahme ab.