Mittwoch, 04. Oktober 2017

Bis 2030 werden weltweit 68,8 Millionen neue Lehrer gebraucht

Bis zum Jahr 2030 werden weltweit 68,8 Millionen neue Lehrerinnen und Lehrer benötigt.

Lehrermangel als internationales Phänomen
Lehrermangel als internationales Phänomen - Foto: © shutterstock

Das teilte die Deutsche Unesco-Kommission zum Weltlehrertag am Donnerstag (5. Oktober) mit. Nur so könne Kindern weltweit eine „qualitativ hochwertige Grund- und Sekundarschulbildung“ ermöglicht werden, schrieb die Kommission in einer Pressemitteilung.

Grund für den hohen Bedarf an Lehrkräften sei unter anderem die hohe Anzahl an Lehrerinnen und Lehrern, die in die Rente gingen würden.

Walter Hirche, Vorstandsmitglied der Deutschen Unesco-Kommission, teilte mit: „Wir benötigen dringend mehr ausgebildete Lehrkräfte, um hochwertige Bildung in Deutschland und weltweit zu realisieren.“ Lehrkräften müsse man ausreichend Freiräume geben, damit sie sich auf die Arbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern konzentrieren könnten. Man sollte sie nicht mit immer neuen Aufgaben behindern, forderte Hirche.

dpa

stol