Bauernbund und Gemeindenverband haben sich deshalb mit Landesrat Berger und der Landesabteilung Grundbuch, Grund- und Gebäudekataster zu einer Aussprache getroffen.Großer Aufwand: Noch rund 25.000 Gebäude zu meldenWie Ingenieur Paolo Russo, Direktor des Landesinspektorates für den Kataster, hinwies, waren nicht alle Anträge um Eintragung in den Kataster aufgrund des außerordentlich hohen Aufkommens der letzten Wochen zu bewältigen. Dieses Problem habe sich nicht nur in Südtirol ergeben, sondern sei italienweit zu verzeichnen. Geschätzte 25.000 Gebäude wären außerdem allein in Südtirol innerhalb dieses Monats noch zu melden.Einzahlung des Richtwertes auch bei nicht erfolgter Eintragung„IMU-pflichtige Gebäude müssen innerhalb 30. November eingetragen werden“, betonte Landesrat Hans Berger. Sollte dies aufgrund der Arbeitsüberlastung der Techniker nicht möglich sein, müsse auf jeden Fall innerhalb 17. Dezember in Eigeninitiative die Einzahlung eines Richtwertes vorgenommen werden, um Sanktionen zu vermeiden. Man habe in Zusammenarbeit mit Senator Manfred Pinzger bei der Regierung in Rom um eine Terminverlängerung angesucht, so Berger.Jeder Landwirt sei aufgefordert zu überprüfen, welche Gebäude - seien es nun Wohnungen für Urlaub auf dem Bauernhof oder Erntehelferwohnungen - noch nicht eingetragen seien, um dann die Eintragung ehestmöglich vorzunehmen, betonte Bauernbunddirektor Siegfried Rinner.