„Ja, es ist schon hart, denn am Nachmittag erreicht die Temperatur im Büro 30 Grad Celsius“, sagt <b>Stadtkämmerer Alessandro Amaduzzi</b>. Er behilft sich mit einem Ventilator. „Am Morgen öffnen wir alle Fenster, damit der Luftzug die Raumtemperatur etwas abkühlt. Aber glücklicherweise arbeiten wir nicht auf einer Baustelle“, sagt Abteilungsdirektor Amaduzzi.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327416_image" /></div> <BR /><BR />„Das ist ein altes Gebäude. Vor allem am Nachmittag ist es schlimm“, sagt <b>Generalsekretärin Lucia Attinà</b>. Sie muss am Vormittag die Rollos herunterlassen, „damit die Sonne nicht die Fenster aufheizt. Dann mache ich es eben finster und arbeite bei künstlichem Licht“. Auch sie behelfe sich mit einem Ventilator. „Das bringt Erleichterung“, sagt Attinà. die als Generalsekretärin auch oberste Personalchefin ist. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327419_image" /></div> <BR />„In einem alten Bau eine Klimaanlage zu installieren, geht in den Millionenbereich. Zudem geht der Brandschutz vor, der ist lebenswichtig“, so Attinà. Die Wärme setze ihr schon zu, „aber zum Glück sind wir nicht auf der Baustelle. Mein Büro ist holzgetäfelt. Im Winter fein, im Sommer gehe ich ins Büro der Sekretärinnen, um ein wenig Luft zu schnappen. Im Büro hat es leicht 28 bis 29 Grad Celsius“, sagt sie.<BR /><BR />„Heute (gestern, Anm. d. Red.) hatte es bereits 29 Grad Celsius im Büro“, sagt <b>Andrea Moro, Amtsdirektor für Steuern und Gebühren.</b> Sein Büro liegt laubenseitig an der ungünstigsten Seite des Rathauses. „Im Winter ist es hier kalt, da hat es morgens manchmal nur 17 Grad im Büro, und im Sommer ist es kaum zum Aushalten heiß. Die Hitze kommt vom Asphalt der Lauben herauf“, sagt er. Und wenn es der Dienst zulässt, werde er sich die nächsten Tage – außer am langen Donnerstag – nachmittags frei nehmen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327422_image" /></div> <BR /><BR />Laubenseitig liegt auch das Büro von <b>Kabinettsleiter Gabriel Daum</b>. „Fein ist natürlich anders, aber was wäre die Alternative? Die wahren Probleme im Leben sind andere, und wir sind sicher nicht die einzigen, die bei diesen Temperaturen arbeiten“, sagt Daum. Er kam gestern, weil ohne Termine, ausnahmsweise im T-Shirt ins Büro.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1327425_image" /></div> <BR /><BR /><b>Renè Rinner, Leiter der Sondereinheit Mobilität</b>, sitzt am Nachmittag mit heruntergelassenen Rollos im Büro bei gut 30 Grad Celsius, denn ab Mittag scheint die Sonne herein. „Mit der Hitze wird auch der über 40 Jahre alte Kunststoffboden heiß und emittiert chemische Gerüche. Das ist das nächste Problem“, sagt er.