<BR /><h3> Zigaretten</h3>Im Jahr 2026 werden die Preise pro Packung um etwa 14 bis 15 Cent steigen. Insgesamt macht dies in den kommenden drei Jahren eine Preiserhöhung von rund 60 Cent pro Packung aus. <BR /><BR />2027 fällt der Aufschlag mit ca. 10–12 Cent geringer aus, während 2028 weitere 12–13 Cent hinzukommen. Die Tabakunternehmen können jedoch entscheiden, ob sie die Erhöhungen vollständig an die Verbraucher weitergeben oder einen Teil davon selbst tragen.<BR /><h3> Feinschnitt und Zigarillos</h3> Die Steuer auf Feinschnitt-Tabak, der meist für selbst gedrehte Zigaretten genutzt wird, steigt 2026 pro Beutel um etwa 50 Cent. Das entspricht umgerechnet einem Plus von etwa 22 Cent je 20 selbst gedrehte Zigaretten. Für die beiden Folgejahre sind Steigerungen von weniger als 10 Cent jährlich eingeplant. <BR />Zigarillos verteuern sich 2026 um etwa 28 Cent pro Packung, in den Folgejahren um jeweils 11 Cent.<BR /><h3> Erhitzter Tabak für IQOS &Co.: Plus 42 Prozent in drei Jahren </h3> Über das Dreijahresfenster ist für erhitzten Tabak – Tabakware, die mittels eigener Geräte erhitzt wird anstatt zu verbrennen – eine Preissteigerung von insgesamt etwa 42 Prozent vorgesehen. Dies entspricht für 2026 rund 12–13 Cent pro Verpackung und in den Folgejahren jeweils unter 10 Cent pro Jahr.<BR /><h3> Nikotinbeutel </h3> Für diese neueren Produkte gibt es keine Steuererhöhung, wohl aber strengere Regulierungen. Pro Beutel sind künftig maximal 16,6 Milligramm Nikotin erlaubt, und der Verkauf ist nur noch über Tabakläden, nicht mehr online, möglich. Die Verpackung muss Nikotindosis, eine Gesundheitswarnung und einen kindersicheren Verschluss aufweisen.<BR /><BR />Mit den Maßnahmen möchte die Regierung verhindern, dass plötzliche Steuererhöhungen der Schwarzmarkt blühen lassen und gleichzeitig die heimische Tabakbranche auf die geplante EU-Tabaksteuerreform vorbereiten. Die erwarteten zusätzlichen Einnahmen über die kommenden drei Jahre liegen bei mehr als einer Milliarde Euro für den Staatshaushalt.