Freitag, 25. August 2017

Bischof Ivo Muser in Bolivien

Bischof Ivo Muser und Caritas Direktor Paolo Valente sowie ihre Begleiter sind wohlbehalten und voller positiver Eindrücke aus Bolivien zurückgekehrt.

Bischof Ivo Muser und sein Amtskollege Jorge Herbas Balderrama, Bischof von Aiquile
Bischof Ivo Muser und sein Amtskollege Jorge Herbas Balderrama, Bischof von Aiquile

„Bolivien, insbesondere die Hochebene von Cochabamba, gehört zu den ärmsten Gegenden Südamerikas. Umso erfreulicher ist es zu sehen, dass die verschiedenen Hiflsprojekte der Caritas und des Missionsamtes die Lebensbedingungen zahlreicher Menschen wesentlich erleichtern und sie so ihre Zukunft viel besser selbst in die Hand nehmen können“, sagte Bischof Ivo Muser bei seiner Rückkehr.

„Wir haben vor 18 Jahren, nach dem verheerenden Erdbeben, in Aquile mit der Nothilfe begonnen. Im Laufe der Zeit hat sich diese in Hilfe zur Selbsthilfe umgewandelt, die nun Früchte trägt: Das Leben der Menschen ist dank verschiedener Projekte viel erträglicher und menschenwürdiger geworden. Die Hilfe erfolgt mit Bedacht und großer Sorgfalt“, freut sich Caritas-Direktor Paolo Valente über das Ergebnis der jahrelangen Zusammenarbeit.

Die Delegation rund um Bischof Ivo Muser und Caritas-Direktor Paolo Valente war vergangenen Donnerstag, 17. August, nach Bolivien, genauer gesagt nach Aiquile, aufgebrochen, zurückgekehrt ist sie am Freitag.

Mit dabei waren auch Bischofssekretär Michael Horrer, der Leiter des Missionsamtes Wolfgang Penn und Fabio Molon von der Caritas-Auslandsarbeit. Gemeinsam besichtigten sie die verschiedenen Projekte, welche die Südtiroler Caritas und das Missionsamt in Zusammenarbeit mit der Diözese Aiquile seit 18 Jahren durchführen.

Rund 2,4 Millionen Euro wurden während dieser Zeit in 40 verschiedenen Dörfern an Spendengeldern aus Südtirol eingesetzt. „Zu Beginn haben wir, nach dem verheerenden Erdbeben, Nothilfe geleistet. Diese hat sich dann im Laufe der Zeit in Hilfe zur Selbsthilfe umgewandelt. Dank der Solidarität aus Südtirol hat sich für die dort ansässige Bevölkerung vieles ins Positive verändert“, freut sich Caritas-Direktor Paolo Valente.

stol

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