<b> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/fall-giorgio-carli-das-ist-ein-systemisches-gesamtversagen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie STOL berichtet hatte, nahm sich der Münchner Anwalt Ulrich Wastl bei seiner Kritik kein Blatt vor dem Mund</a></b> – er sprach von einem „systemischen Gesamtversagen“ (hier lesen Sie mehr dazu). Zudem betonte er, dass es ein Schuldbekenntnis vonseiten der Diözese brauche, damit sie wieder Glaubwürdigkeit zurückgewinnen könne. „Das ist die letzte Chance“, sagte Wastl. <h3> „Es war ein Versagen“</h3>Muser bekannte im Anschluss die Schuld uns sagte: „Es war ein Versagen.“ Dann stellte er drei konkrete Konsequenzen vor:<BR /><BR />Die <b>dauerhafte Einbindung der Betroffenen</b> in Entscheidungsprozesse.<BR />Eine organisatorische Neuordnung des Bereichs Aufarbeitung und Prävention unter klar definierten Zuständigkeiten.<BR /><BR />Eine <b>lückenlose Dokumentation</b> aller relevanten Entscheidungen und Abläufe.<BR /><BR />Darüber hinaus soll eine <b>unabhängige Interventionsstelle</b> als Kontroll- und Vertrauensinstanz geschaffen werden. <BR /><BR />„Wir wollen den Betroffenen gerecht werden und alles tun, um künftige Betroffene zu schützen“, betonte Muser.<BR /><BR />Im Zentrum der Kritik steht der Fall Don Giorgio Carli. Der Priester sollte vor einigen Wochen von Sterzing nach Innichen versetzt werden – eine Entscheidung, die nach massiven Protesten wieder zurückgenommen wurde. <BR /><BR />Carli war in der Vergangenheit wegen sexuellen Missbrauchs einer Jugendlichen angeklagt.