Freitag, 15. Dezember 2017

Bischof Muser besucht die Gefangenen

Gemeinsam mit dem Gefangenenseelsorger Robert Anhof hat Bischof Ivo Muser am Freitag im Gefängnis von Bozen mit den Inhaftierten, mit den Bediensteten dieser Einrichtung, mit den Förderern und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern eine Wortgottesfeier gefeiert.

Bischof Ivo Muser hat wie jedes Jahr den weihnachtlichen Wortgottesdienst im Bozner Gefängnis zelebriert.
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Bischof Ivo Muser hat wie jedes Jahr den weihnachtlichen Wortgottesdienst im Bozner Gefängnis zelebriert.

Wer das Gefängnis in Bozen betritt, ist beeindruckt von den zahlreichen Türen – die meisten sind verschlossen, manche werden für diesen Besuch des Bischofs bewusst für kurze Zeit geöffnet.

Das Bild der „Tür“ war auch der Kerngedanke in der Predigt von Bischof Ivo Muser. Wie Gott durch seine Menschwerdung sanft an die Tür des Herzens klopft, so gelte es an die Tür des Herzens der Mitmenschen und im Gebet an die Tür des Herzens Gottes zu klopfen.

Bischof Ivo Muser im Bozner Gefängnis. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

„Habt keine Angst, ihn um seinen Frieden und sein Licht zu bitten“, so der Bischof, der versicherte: „Dort, wo Menschen Christus einlassen durch die Tür ihres Herzens, dort geschieht wirkliche Veränderung.“

Nach der Feier hat sich Bischof Muser viel Zeit genommen, um mit den Inhaftierten ins Gespräch zu kommen, sie erzählen zu lassen und ihnen seine Nähe auszudrücken; auch mit dem Personal und den freiwilligen Helfern hat der Bischof den Dialog gesucht und ihnen für ihren Dienst gedankt.

stol

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