Mittwoch, 23. März 2016

Bischof Muser besucht Gefangene - "Glaubt an die Umkehr"

Bischof Ivo Muser hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Gefangenenseelsorger Robert Anhof eine Wortgottesfeier mit den Inhaftierten des Bozner Gefängnisses, mit dem Personal, den freiwilligen Helfern und den Förderern gefeiert.

Nach dem Wortgottesdienst im Bozner Gefängnis hat sich Bischof Ivo Muser viel Zeit für ein persönliches Gespräch mit den Insassen genommen. - Foto: Diözese Bozen-Brixen
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Nach dem Wortgottesdienst im Bozner Gefängnis hat sich Bischof Ivo Muser viel Zeit für ein persönliches Gespräch mit den Insassen genommen. - Foto: Diözese Bozen-Brixen

Bischof Ivo Muser hat in seiner Predigt dazu eingeladen, aufrichtig in den Spiegel des eigenen Lebens zu blicken.

„Allein durch die Einsicht und die Fähigkeit, die eigenen Fehler zu erkennen, sowie unsere aufrichtige Bitte um Verzeihung für das angerichtete Unrecht, können wir Barmherzigkeit und Mitgefühl erlangen“, sagte Bischof Muser.

Mit dem Blick auf Ostern, das größte und wichtigste Fest des Glaubens, das Fest des Lebens, der Vergebung, der Barmherzigkeit, der Freude und der Hoffnung, ermutigte der Bischof die Inhaftierten: „Glaubt an und vertraut auf die Umkehr! Glaubt an einen Gott, der euch nicht ausgrenzt, der euch nie vergisst, der vielmehr auf eurer Seite steht – trotz aller Fehler, die ihr begangen habt.“

Auch an jene, die in dieser Einrichtung arbeiten, an die freiwilligen Helfer und die Förderer richtete Bischof Muser einige Worte und hob dabei hervor, dass es ihnen darum gehen soll, die Würde all jener zu achten und zu schützen, die ihnen anvertraut sind.

Nach der Wortgottesfeier haben sich der Gefangenenseelsorger Robert Anhof und der Bischof bewusst viel Zeit zur Begegnung und zum Gespräch mit den Inhaftierten genommen.

Er besuchte die Insassen des Gefängnisses von Bozen persönlich: Bischof Ivo Muser - Foto: Diözese Bozen-Brixen

stol

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