Wie berichtet, ist die Sorge um Papst Franziskus angesichts seines Gesundheitszustandes groß – <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/sorgen-um-den-papst-werden-groesser" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">hier lesen Sie mehr dazu.</a> Seit Freitag wird das 88 Jahre alte Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken in einer Klinik in Rom behandelt.<BR /><BR />Am Mittwochabend teilte der Vatikan mit: Trotz Lungenentzündung ist der klinische Zustand von Papst Franziskus „stabil“. Die vom Ärzteteam ausgewerteten Blutuntersuchungen zeigten zudem eine „leichte Verbesserung“, vor allem bei den Entzündungswerten, teilte der Sprecher des Heiligen Stuhls mit. <BR /><BR />Nach einer Diagnose von Dienstag leidet er an einer beidseitigen Lungenentzündung. Seit langem ist der Papst gesundheitlich angeschlagen. Die Sorge um ihn ist daher auf der ganzen Welt groß. Eine Lungenentzündung kann insbesondere im hohen Alter und bei verschiedenen Vorerkrankungen lebensbedrohlich sein.<h3> Bischof Muser: „Jetzt sind wir Papst Franziskus besonders nahe“</h3>Bischof Ivo Muser betont die Kraft des Glaubens, die trägt und Hoffnung schenkt – gerade in Zeiten der Krankheit und des Leidens. „Möge der Herr ihm helfen, gerade jetzt ein Pilger der Hoffnung zu sein“, schreibt der Bischof.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1131531_image" /></div> <BR /><h3> Die Botschaft des Bischofs im Wortlaut</h3>„Unzählige Male hat Papst Franziskus gesagt: ,Vergesst nicht, für mich zu beten.' Jetzt sind wir ihm besonders nahe: im Gebet, in der Dankbarkeit, im Vertrauen und in der menschlichen Zuwendung. <h3> „Der Herr helfe ihm, gerade jetzt ein Pilger der Hoffnung zu sein“</h3>Der Apostel Paulus stellt die Frage: 'Was kann uns scheiden von der Liebe Christi?' (Röm 8,35). Nur der Glauben schenkt uns die Antwort: Nichts. Weder Tod noch Leben können uns trennen von Christus, 'der uns geliebt hat'. <BR /><BR />Mit dieser Überzeugung beten wir für Papst Franziskus. Der Herr helfe ihm, gerade jetzt ein 'Pilger der Hoffnung' zu sein, ein Zeuge für jene Hoffnung, die nicht zugrunde geht. Christus bleibt an seiner Seite – durch alles hindurch. Verbunden mit Papst Franziskus, mit der ganzen Kirche und mit allen kranken, leidenden und vom Krieg geplagten Menschen.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1131612_image" /></div> <h3> Meloni zu Besuch: „Haben immer wieder gescherzt“</h3>Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Papst Franziskus am Mittwochnachmittag im Krankenhaus besucht. „Wir haben wie immer gescherzt. Er hat seinen sprichwörtlichen Humor nicht verloren“, so Meloni in einer Presseaussendung. Sie habe dem Papst eine baldigen Besserung gewünscht. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1131654_image" /></div> <BR /><BR />Am Dienstagabend hatte der Vatikan mitgeteilt, dass bei einer Computertomographie der „Beginn einer beidseitigen Lungenentzündung“ festgestellt worden sei. Dies bedeutet, dass beide Lungenflügel von der Infektion betroffen sind. Zudem hieß es in der Mitteilung, das Krankheitsbild sei weiterhin „komplex“. Der Papst leidet demnach an einer Infektion durch mehrere Erreger, was die Behandlung insgesamt erschwert. <BR /><BR />Der Papst liege nicht nur, sondern stehe auch auf und verbringe Zeit in einem Sessel, teilten Insider mit. Er benötige keinen Sauerstoff, der Zustand seines Herzens sei gut.<BR /><BR />Mit seinen 88 Jahren ist Franziskus inzwischen der zweitälteste Papst der Geschichte. Als Nachfolger von Papst Benedikt XVI. ist er seit März 2013 im Amt. Nur Papst Leo XIII. wurde nach den Aufzeichnungen des Vatikans noch älter: Der Italiener starb 1903 mit 93 Jahren. Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. wurde zwar 95 Jahre alt, trat aber schon neun Jahre vor seinem Tod zurück.