Donnerstag, 24. Dezember 2020

Bischof ruft dazu auf, „Gott selber in Krippe und Kreuz zu finden“

Diözesanbischof Ivo Muser hat am Heiligen Abend die Christmette im Brixner Dom gefeiert. In seiner Predigt unterstrich der Bischof, dass der christliche Glaube darin bestehe, „Gott selber in Krippe und Kreuz zu finden. Nicht in den Zeichen der Macht, sondern der Ohnmacht will Gott sich von uns Menschen suchen und finden lassen“.

Bischof Ivo Muser zelebrierte die Christmette im Brixner Dom und rief dazu auf, „den in der Schwäche eines Kindes verborgenen Gott anzubeten“.
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Bischof Ivo Muser zelebrierte die Christmette im Brixner Dom und rief dazu auf, „den in der Schwäche eines Kindes verborgenen Gott anzubeten“. - Foto: © fm
Das ohnmächtige Kind in der Krippe lebe aber als der auferstandene Retter, Heiland und Herr für immer, betonte der Bischof.

„Unter Seiner Herrschaft ist gut sein. Seine Herrschaft will unser Leben: jetzt und sogar über die Schwelle unseres Todes hinaus. Wer sich ihm unterstellt, erfährt Glück und Frieden – auch unter den Bedingungen der Corona-Epidemie, die dieses Jahr die Feier von Weihnachten für viele anders sein lässt.“


Nur eines sei dazu nötig, sagte der Bischof: „Wie die Hirten zur Krippe gehen und den in der Schwäche eines Kindes verborgenen Gott anbeten.“

Der Bischof lud die Gläubigen ein, sich die Frage zu stellen: „Wer hat das Sagen in meinem Leben, wer ist der Herr, vor wem gehe ich in die Knie? Diese Heilige Nacht will uns für die christliche Alternative gewinnen.“

Am Christtag steht der Bischof um 10 Uhr dem dreisprachigen Weihnachtsgottesdienst im Bozner Dom vor.

fm