130 Frauen und Männer jeden Alters feierten in Brixen die Regenbogengesellschaft. Sie diskutierten über Transgendern, Queeren, Homo- und Bisexuellen, tanzten und sangen mit Drag-Queens.<BR /><BR />Die Veranstaltung „Connection Pride Day“ zur Regenbogen-Thematik am vergangenen Samstag im Jugendkulturzentrum Astra ist zu einem vollen Erfolg geworden. 130 Besucher verfolgten die erste Ausgabe der Veranstaltung, die die Jugendzentren Centro Giovani Connection und Kass sowie die Vereinigung Centaurus Arcigay organisiert hatten. <BR /><BR />Unter dem Namen „Connection Pride Day feat. Kass“ sollte die Südtiroler Gesellschaft hinsichtlich der Regenbogen-Thematik sensibilisiert werden. Zudem beabsichtigten die Organisatoren eine Plattform für Freiwillige, Jugendarbeiter und Vertreter verschiedener einschlägiger Organisationen zu schaffen. Sie sollten sich kennen lernen, austauschen und eine Bühne zu bieten. <h3> Soziale Akzeptanz und Selbstakzeptanz</h3> Ideengeber, Alessandro Tripodi, Stundent an der Uni Bozen und Praktikant im Centro Giovani, begrüßte die Teilnehmer zu der Veranstaltung. Anschließend sprach er mit Arianna Miriam Fiumefreddo, Präsidentin des Centarus über die Definition von „Pride“ und über die soziale Akzeptanz und Selbstakzeptanz von Transgendern, Queeren, Homo- und Bisexuellen.<BR /><BR />Ein homosexuelles Paar stellte seine Geschichte vor. Es wartet aktuell auf die Geburt ihres Kindes, das von einer Leihmutter ausgetragen wird. Der Kabarettist Gianluca Iocolano nahm bei seinem Auftritt Stereotypen und Vorurteile der LGBTQIA+ Community auf die Schippe. <BR /><BR />Zum Abschluss traten rund 20 Sänger und Tänzer zu einer Dragshow auf, und ein DJ unterhielt die Gäste bis 2 Uhr mit Musik. Mater Fiore moderierte den Abend. Die Organisatoren zeigten sich mit der ersten Ausgabe der Veranstaltung sehr zufrieden. Sie planen sie 2024 zu wiederholen.