Donnerstag, 28. Januar 2021

Blasiussegen und Aschermittwoch in der Pandemie: Hinweise der Diözese

In einem amtlichen Schreiben geben Bischof Ivo Muser und Generalvikar Eugen Runggaldier Hinweise für die Feier des Blasiussegens und des Aschermittwochs in Zeiten der Corona-Pandemie. So soll beim Blasiussegen die Segensformel nur einmal laut über alle Gläubigen gesprochen werden, während dann der Einzelsegen nur mit dem Segensgestus, aber ohne deutendes Wort gespendet wird.

In den Kirchen wird rund um den Blasiustag der gleichnamige Segen erteilt.
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In den Kirchen wird rund um den Blasiustag der gleichnamige Segen erteilt. - Foto: © Thomas Markowetz
Am 3. Februar wird der Gedenktag des heiligen Bischofs und Märtyrers Blasius begangen. Blasius gehört zu den 14 Nothelfern und wird unter anderem gegen Halsbeschwerden, Blasenleiden, Blutungen und Zahnschmerzen angerufen.

In den Kirchen wird rund um den Blasiustag der gleichnamige Segen erteilt. Dabei hält der Priester dem Gläubigen 2 gekreuzte brennende Kerzen vor den Hals und spricht: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen“.

Wegen der Coronakrise und der damit verbundenen Schutzvorkehrungen soll laut Diözesanleitung bei der Feier des Blasiussegens die Segensformel nur einmal laut über alle Gläubigen gesprochen werden. Der Einzelsegen soll dann nur mit dem Segensgestus, aber ohne deutendes Wort gespendet werden.

Aschermittwoch

Das amtliche Schreiben von Bischof Muser und Generalvikar Runggaldier enthält auch Hinweise für die Feier des Aschermittwochs (17. Februar): Nach dem Segensgebet über die Asche sowie das Besprengen mit Weihwasser soll einmal für alle Anwesenden die im Römischen Messbuch enthaltene Formel laut gesprochen werden. Dann soll die Asche genommen und mit einem Kreuzzeichen auf das Haupt der Gläubigen fallen gelassen werden, ohne etwas zu sagen.

Das amtliche Schreiben mit den Hinweisen für Blasiussegen und Aschermittwoch gibt es auf der Homepage der Diözese.

stol