Samstag, 23. Januar 2016

Blechen für Kippen und Co.

Über 20 Kilogramm achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sammelt die SEAB allein in der Fußgängerzone in Bozen beinahe Monat für Monat ein. Doch für rauchende Müllsünder brechen nun härtere Zeiten an. Wer dabei erwischt wird, wie er einen Stummel zu Boden wirft, muss ab 2. Februar mit einer Strafe von 110 Euro rechnen.

Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sollen in ganz Italien künftig der Vergangenheit angehören und gegebenenfalls mit hohen Geldbußen bestraft werden.
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Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel sollen in ganz Italien künftig der Vergangenheit angehören und gegebenenfalls mit hohen Geldbußen bestraft werden. - Foto: © shutterstock

Was bisher einzelne Gemeinden im Land per Verordnung geregelt hatten, ist nun Staatsgesetz: Raucher, die ihre Zigarettenstummel auf die Straße oder in den Abwasserschacht werfen, machen sich strafbar. Mit 2. Februar tritt ein Dekret aus Rom in Kraft, das für Kleinmüll-Sünder teils saftige Geldbußen vorsieht.

Wird jemand bei der illegalen Entsorgung einer Kippe erwischt, ist eine Strafe von 60 bis 300 Euro vorgesehen. Im Normalfall beträgt sie 110 Euro, der Mindestsatz wird im Regelfall selten angewandt.

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Weitere Hintergründe zur Strafe für achtlos weggeschmissene Zigarettenstummeln und was das neue Dekret für Italiens Raucher sonst noch mit sich bringt lesen Sie in der Wochenendausgabe des Tagblattes "Dolomiten".

stol/em

stol