Die vier Besucher waren offenbar versehentlich in das Gebiet geraten und hatten sich auf den Wegen rund um Radein verirrt. Eine Fotografin aus Trient hielt die Szene auf Video fest. Darauf ist zu sehen, wie die Radfahrer ihre Fahrräder durch die Schlucht schieben. Auf dem Video ist auch zu sehen, wie die Touristen die Frau auf aggressive Art und Weise aufgefordert haben sollen, sie nicht zu filmen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1345521_image" /></div> <BR /><BR />Dass die Bletterbachschlucht nicht mit Fahrrädern befahren werden darf, hat auch mit dem besonderen Schutz des Gebiets zu tun. In der Schlucht lassen sich rund 270 Millionen Jahre Erdgeschichte nachvollziehen. Als Naturdenkmal ist sie zudem das kleinste der neun Teilgebiete des UNESCO-Welterbes Dolomiten. Üblicherweise ist der Zugang nur zu Fuß und gegen Eintritt möglich.<h3> Ein Ranger soll in dem Gebiet für Recht und Ordnung sorgen</h3>Im Sommer ist die Schlucht vor allem bei Wanderern und Geologieinteressierten beliebt. Im Winter bleibt sie für Besucher geschlossen. Gleichzeitig gehört der Bletterbach zu jenen Gebieten, in denen Ranger eingesetzt werden. Sie sollen das Verhalten der Besucher beobachten und auf die Einhaltung der Regeln achten.<BR /><BR />Pilotprojekte mit Rangern gibt es neben dem Bletterbach unter anderem am Karer See, auf der Seiser Alm, in Gröden, im Gadertal, in Prags sowie im Fassatal und im Villnösstal.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/geheimnis-um-bletterbach-fossil-geloest-urzeit-knochen-sorgt-fuer-sensation" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Wie berichtet</a>, sorgte ein Fossil aus dem Bletterbach vor wenigen Tagen für eine Sensation: Der Fund zählt zu den ältesten bekannten Nachweisen dieser Tiergruppe und liefert neue Hinweise darauf, wie sich das Leben nach dem größten Massenaussterben der Erdgeschichte entwickelte.