Montag, 21. Januar 2019

Blutmond über Südtirol

Frühaufsteher sind am Montagmorgen belohnt worden: Gegen 4.45 Uhr begann der Mond immer öfters im Kernschatten der Erde zu liegen. Gegen 5.40 Uhr war es dann so weit: Der Mond leuchtete blutrot. Da er zudem in seiner Umlaufbahn besonders nahe an der Erde ist, erschien er außerordentlich groß.

Der Mond verschwand immer mehr hinter dem Schatten der Erde und leuchtete anschließend eine Stunde lang blutrot. - Foto: Marco Antulov
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Der Mond verschwand immer mehr hinter dem Schatten der Erde und leuchtete anschließend eine Stunde lang blutrot. - Foto: Marco Antulov

Gegen 4.43 Uhr ging es richtig los: Der Vollmond rückte langsam in den Kernschatten der Erde. Das sieht tatsächlich so aus, als würde sich der Mond von einer Seite her langsam verdunkeln.

Um etwa 5.40 Uhr verschwand der Mond dann vollkommen im Kernschatten. Allerdings ist er dann nicht komplett schwarz, sondern leuchtet rötlich – weshalb er umgangssprachlich „Blutmond“ genannt wird. Etwa eine Stunde lang konnte der rötliche Vollmond bestaunt werden bevor er um 6.43 Uhr wieder langsam aus dem Kernschatten herausrückte.

Um circa 7.50 Uhr wird das Spektakel auch schon wieder vorbei sein.

Landesmeteorologe Dieter Peterlin kündigte ein Wolkenband über Südtirol an: Daher verdeckte mancherorts einige Wolken das Himmelsspektakel – im Großteil des Landes war es jedoch sternenklar.

Schickt uns eure schönsten Blutmond-Bilder auf [email protected], die wir in einer Bildergalerie veröffentlichen werden!

stol

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stol