Sein Auto, das sich zum Tatzeitpunkt in Südtirol befunden haben soll, und seine Telefondaten, die zeigen sollen, dass er selbst auch im Land war: Dies sind nur 2 der belastenden Indizien, die den Verdacht der Ermittler gegen Benedict Chika Ibolekwu, den Ex-Schwiegersohn von Waltraud Kranebitter Auer, erhärtet haben.<BR /><BR />Die 61-jährige Physiotherapeutin wurde mit tiefen Wunden im Gesicht und am Hals in einer Blutlache liegend aufgefunden und ins Bozner Spital eingeliefert. Inzwischen hat sich ihr Zustand gebessert. <BR /><BR />Am Montag hatten Polizeibeamte von München und Passau an Benedict Chika Ibolekwu den Europäischen Haftbefehl, den der Bozner U-Richter Ivan Perathoner ausgestellt hatte, vollstreckt. Der Tatverdächtige wird nun zuerst in Bayern einem Richter vorgeführt, im Anschluss wird er nach Südtirol gebracht. Das könnte bis zu 10 Tage dauern: Innerhalb von 5 Tagen ab seiner Ankunft wird Chika Ibolekwu dann dem U-Richter vorgeführt und kann sich zu dem schweren Vorwurf, der gegen ihn behängt, äußern. <BR /><BR />Der Verdacht der Ermittler lag schon bald auf ihm. Dass er zum Tatzeitpunkt in Südtirol war, soll zum einen eine Videoaufnahme seines Autos zeigen, zum anderen sollen seine Telefondaten belegen, dass er sich im Lande aufgehalten hat.