Mittwoch, 02. Oktober 2019

Bombenanschlag auf Kärntnerin wohl versuchter Mord

Nach einem Sprengstoffanschlag am Dienstag auf eine 29-jährige Frau in Guttaring (Kärnten) wurde ein Verfahren wegen des Verdacht des versuchten Mordes eingeleitet. Das sagte Staatsanwaltschaftssprecher Markus Kitz am Mittwoch auf APA-Anfrage.

Genaue Ergebnisse der Polizeiermittlungen  liegen noch keine vor.
Genaue Ergebnisse der Polizeiermittlungen liegen noch keine vor. - Foto: © APA (Eggenberger) / GERT EGGENBERGER

Ein 29-jähriger Verdächtiger, der wenige Stunden nach der Tat festgenommen wurde (STOL hat berichtet), wurde am Mittwoch weiter befragt.

Laut Kitz gab es vorerst kein Geständnis von ihm. Es wurden am Dienstag auch Hausdurchsuchungen durchgeführt. „Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.“ Ob bzw. wann über eine mögliche Untersuchungshaft entschieden wird, war zunächst nicht klar. Von der Polizei wurde weiterhin nicht bestätigt, dass es sich bei dem Verdächtigen um den Ex-Mann des Opfers handelt. Nicht nur er, sondern auch zahlreiche Zeugen werden von der Polizei befragt.

Schwer verletzte Frau benötigt Hauttransplationen

Der Zustand des Opfers, das am Landeskrankenhaus Graz intensivmedizinisch betreut wird, war am Mittwoch weiterhin stabil. Die schwer verletzte Kärntnerin wird am Donnerstag am Landeskrankenhaus Graz operiert. Die Ärzte nehmen „notwendige Hauttransplantationen“ vor, hieß es vom Klinikum am Mittwoch. Die Frau wurde am Dienstag im Schockraum stabilisiert und danach zum ersten Mal operiert.

apa