Am Montagabend war vor der Detonation des Kriegsrelikts eine 500-Meter-Sicherheitstzone eingerichtet und knapp 10.000 Menschen evakuiert worden.Am stärksten beschädigte die Explosion ein Geschäft für Kindermoden, dessen Waren sich im metertiefen Krater wiederfanden. Obwohl die Bombe vor der Sprengung mit 30 Kubikmetern Erdreich bedeckt worden war, ging – ähnlich wie nach einem Bombenfund Ende August in München – jede Menge zu Bruch. Die Druckwelle zertrümmerte zudem zahlreiche Schaufensterscheiben.Wie schon in München hatte die Bombe einen tückischen Säurezünder und konnte weder entschärft noch abtransportiert werden. Um 23.06 Uhr war die Bombe gesprengt worden. Die Druckwelle von 125 Kilo Sprengstoff ließ Fensterscheiben bersten, räumte Dachziegel ab und zog Häuserfassaden in Mitleidenschaft.