Freitag, 26. Mai 2017

Bozen: 1,4 Kilo Heroin beschlagnahmt

Dem Streifendienst der Quästur und der Fahndungsabteilung von Bozen ist am Donnerstag bei Bozen Nord unerwartet ein dicker Drogenfisch ins Netz gegangen.

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Foto: © shutterstock

Derzeit findet im sizilianischen Taormina das G7-Treffen statt. Die Staats- und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industriestaaten der Welt treffen sich, um Fragen der Weltwirtschaft zu erörtern. Aufgrund der Anwesenheit der hochrangigen Politiker finden derzeit in ganz Italien verstärkt Kontrollen statt - auch in Südtirol. 

Im Zuge dieser Kontrollen ist den Beamten der Staatspolizei ein großer Fang gelungen: Eher zufällig hielten sie bei der Autobahnausfahrt Bozen Nord einen grauen BMW an und gingen zur Fahrzeugkontrolle über. 

Im Kofferraum, versteckt in einem Hohlraum in der Nähe des Reserverades, fanden sie insgesamt 1,4 Kilogramm Heroin mit einem Marktwert von etwa 100.000 Euro und für den lokalen Markt bestimmt.

Lenker bereits polizeibekannt

Der Lenker des BMW ist kein unbekanntes Gesicht: Der 48-jährige Giuseppe Limardo war bereits 2010 in Deutschland mit Rauschgift im Fahrzeug geschnappt worden, damals war es ein halbes Kilo Kokain.

Der Mann aus Varese wurde wegen Drogenschmuggel festgenommen. Das Fahrzeug, mit dem er die Ware von Varese nach Bozen gebracht hatte, war nicht sein eigenes.

Auf der Pressekonferenz am Freitag: Pasquale Borsci, Leiter der Drogenfahndung in der Quästur, Fahndungschef Giuseppe Tricarico und Francesco Capristo (Streifendienst der Quästur) - Foto: hof

stol/liz

stol