Freitag, 11. Mai 2018

Bozen: 6 Personen abgeschoben

Am Donnerstag hat die Bozner Quästur im Zuge von Kontrollen 6 Afrikaner festgenommen und sie ins Abschiebezentrum von Turin gebracht. Sie waren bereits vorbestraft und einer der 6 ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Die Polizisten der Bozner Quästur bei den Kontrollen in Bozen. - Foto: Polizia di Stato
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Die Polizisten der Bozner Quästur bei den Kontrollen in Bozen. - Foto: Polizia di Stato

Bei Kontrollen, die die Beamten bereits am frühen Donnerstagmorgen durchführten, hielten sie 10 Personen ausländischer Herkunft auf. 2 Algerier, 2 Tunesier und ein Nigerianer wurden direkt ins Abschiebezentrum nach Turin gebracht, da sie bereits vermehrt vorbestraft waren.

Einer der beiden Tunesier, ein 22-Jähriger, hatte am 22. April einen deutschen Tourist in der Nähe des Verdi-Theaters bestohlen. Der Täter konnte durch die Videoüberwachung des Theaters identifiziert werden.

Die beiden Algerier verursachten täglich Unruhen im Zentrum der Stadt: Sie empörten die Kaufleute unter den Lauben durch aggressives Verhalten. Einer der 2 war bereits vorbestraft wegen illegalen Waffenbesitzes und Widerstand gegen eine Amtsperson. Er behinderte, in arabischer Sprache schimpfend, die Eingänge zu den Geschäften. Aus diesem Grund und wegen seines Widerstandes bei einer Personenkontrolle, führten ihn letztlich ins Gefängnis. Der zweite Algerier war vor weniger als einem Monat in lauten Streitigkeiten in einer Bar in der Rittnerstraße involviert, die zu einem Einsatz der Streifen führte.

Der Nigerianer hingegen hatte kein Aufenthaltsrecht und war mehrfach vorbestraft wegen Gewalt gegen eine Amtsperson, Diebstahl und Betrug. Er wurde zur Quästur zu weiteren Ermittlungen begleitet. Letztlich wurde ein Marokkaner ausfindig gemacht, der wegen gewalttätigem Verhalten, Besitz von Waffen, verschiedenen Raubüberfällen und Diebstählen vorbestraft war.

Alle 6 Personen wurden ins Abschiebezentrum von Turin gebracht.

stol

stol