Die Geräte dürfen nur dort installiert werden, „wo ein effektiver Bedarf besteht und ein klar definiertes Ziel verfolgt wird“, heißt es im Beschluss des Stadtrats. <BR /><BR />Für die Aktivierung jeder Überwachungskamera müsse eine „akute und konkrete Gefährdung von Interessen“ vorliegen, die von der Stadtpolizei festgestellt worden sei. Die entsprechende Rechtmäßigkeitserklärung hat der Stadtrat vor Kurzem genehmigt.<BR /><BR />Die Kameras nehmen die Straße in Farbe auf, die Bildschärfe muss die Erkennung von Kfz-Kennzeichen ermöglichen. Ein Zoom oder Schwenken mit dem Überwachungsgerät ist dagegen nicht möglich. Wird ein Rot-Sünder erwischt, speichert das System das aufgenommene Bild automatisch im Serverlokal der Stadtpolizei.<h3> Hier befinden sich die 14 Überwachungskameras</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1355490_image" /></div> <h3>9.719 Rot-Sünder im Jahr 2025 zur Kasse gebeten</h3>Die Überwachungskameras seien eine große Hilfe für die Stadtpolizei, die ihre Beamten dadurch an anderen Stellen einsetzen könne. „Zudem werden die Sicherheit im Straßenverkehr sowie jene aller Verkehrsteilnehmer erhöht, insbesondere für Radfahrer und Fußgänger“, steht im Beschluss des Bozner Stadtrats geschrieben.<BR /><BR />Im Jahr 2025 bat die Stadtpolizei insgesamt 9.719 Rot-Sünder in Bozen zur Kasse. Die Kreuzung, an der die meisten Rot-Sünder im Vorjahr geblitzt wurden, ist jene zwischen Freiheitsstraße, Italienallee und Mazziniplatz – diese Kreuzung wird derzeit umgestaltet. Die Strafe für Verkehrsteilnehmer, die eine rote Ampel missachten, liegt zwischen 167 Euro (bei sofortigem Bezahlen) und 332 Euro.