Die Carabinieri wurden zu einer Apotheke in Bozen gerufen, wo ein Apotheker sich geweigert haben soll, einen Kunden zu bedienen.<BR /><BR />Das lag an den Rezepten, die dieser dabei hatte – sie schienen dem Apotheker verdächtig. Vor Ort beschlagnahmten die Carabinieri umgehend die beiden Rezepte und kontaktierten den Arzt, der sie augenscheinlich unterzeichnet hatte.<BR /><BR />Dabei stellte sich laut Aussendung der Carabinieri heraus, dass es sich um 2 Fälschungen handelte. Der Arzt soll bestritten haben, dem Mann, der seit etwa 8 Jahren nicht mehr sein Patient sei, diese Medikamente verschrieben zu haben. <BR /><BR />Er bestätigte, dass weder Unterschrift noch Stempel von ihm waren. Das erhärtete den Verdacht, dass es sich bei den Rezepten um Fälschungen handelte.<BR /><BR />Die Ordnungshüter führten daraufhin eine Hausdurchsuchung in der Wohnung des Kunden durch, bei der 12 weitere bereits ausgefüllte und ebenfalls gefälschte Rezepte gefunden und beschlagnahmt wurden.<BR /><BR />Diese hätten, laut Aussendung, zum Kauf von Psychopharmaka verwendet werden sollen. Der Mann wurde wegen Hehlerei und Fälschung auf freiem Fuß angezeigt.