Der „CallBus“ ist keine absolute Neuheit in Südtirol: In der Gemeinde Olang im Pustertal wird der Mobilitätsdienst bereits seit November 2025 genutzt – mit großem Erfolg. Nun soll der Dienst auch in Bozen eingeführt werden, zunächst probeweise für ein Jahr.<BR /><BR />Mobilitätsstadträtin Johanna Ramoser zeigte sich heute bei der Vorstellung des Rufbusses äußerst zufrieden. „Ich habe mir das Projekt in Olang angeschaut und bin froh, dass es den Rufbus bald auch in Bozen geben wird“, betonte Ramoser.<h3> Drei Busse mit neun Sitzplätzen</h3>Der „CallBus“ soll ab Ende September bzw. Anfang Oktober täglich, auch an Wochenenden, zwischen 20.30 und 1.30 Uhr verkehren. Insgesamt soll es drei Kleinbusse mit jeweils neun Sitzplätzen geben, die von der SASA betrieben werden. „Eine Fahrt ist maximal bis zu 24 Stunden vorab und mindestens eine halbe Stunde vorher über eine App buchbar“, erklärte Ramoser.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1320381_image" /></div> <BR />Der „CallBus“ ist keine klassische Buslinie mit einer klar festgelegten Route. Stattdessen bedient er alle Haltestellen, die in den Nachtstunden nicht von den „Öffis“ angefahren werden. „Welche Haltestellen abgedeckt werden, wird in der App angezeigt“, erklärte Ramoser. Bei einer Fahrt mit dem Rufbus werden 3 Euro pro Person fällig, unabhängig von der zurückgelegten Strecke. Für Inhaber eines Südtirol-Passes ist der Dienst dagegen billiger – sie bezahlen 2 Euro pro Fahrt.<h3> Für junge Menschen und Schichtarbeiter interessant</h3>„Der Dienst soll keine Konkurrenz für andere Anbieter wie etwa die Taxis sein, sondern als eine Ergänzung gesehen werden“, unterstrich Bürgermeister Claudio Corrarati gestern. Der „CallBus“ richtet sich insbesondere an junge Menschen und Schichtarbeiter.<BR /><BR />Die Gemeinde habe diesen Dienst vor allem für jene Stadtviertel vorgesehen, wo derzeit in den Nachtstunden keine Buslinien verkehren. „Das ist zum Beispiel in Teilen von Gries, in Rentsch oder in der Industriezone der Fall“, sagte Ramoser.