Am Vormittag wurde ein bewaffneter Mann in der Trientstraße gemeldet: Er habe mit einem Messer Anwohner bedroht.<BR /><BR />Die Beamten überwältigten und entwaffneten ihn. Der 30-jährige polizeibekannte albanische Staatsbürger wurde anschließend zur Quästur gebracht. <BR /><BR />Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann offenbar kurz zuvor im Gemeinschaftsgarten des Gebäudes ein Fahrrad aufbrechen wollte. Als Zeugen auf ihn zukamen, soll er sie mit dem Messer bedroht haben, das später von der Polizei sichergestellt wurde. <BR /><BR />Der Mann wurde auf freiem Fuß wegen versuchten schweren Diebstahls und Führens eines gefährlichen Gegenstands angezeigt. Er wurde außerdem wegen Drogenbesitzes gemeldet.<h3>Noch ein Mann mit Messer unterwegs</h3>Ebenfalls am Vormittag wurde bei Kontrollen an der Rombrücke ein 36-jähriger polizeibekannter libyscher Staatsbürger identifiziert. Als er die Beamten bemerkte, soll er versucht haben, ein Küchenmesser wegzuwerfen, das er bei sich trug. Der Asylbewerber wurde zur Quästur gebracht und wegen Führens eines gefährlichen Gegenstands angezeigt.<BR /><BR />Später wurde in derselben Gegend ein 40-jähriger polizeibekannter nigerianischer Staatsbürger kontrolliert, der ein 16 Zentimeter langes Messer bei sich trug. Auch in diesem Fall folgte eine Anzeige.<BR /><BR />Im Laufe des Tages wurden zudem ein 38-jähriger italienischer Staatsbürger wegen Beamtenbeleidigung und ein 39-jähriger tunesischer Staatsbürger wegen Nichtbefolgung einer Aufenthaltsverfügung aus der Gemeinde Bozen angezeigt.<h3>141 Personen identifiziert</h3>Die verstärkten Kontrollen wurden von Quästor Giuseppe Ferrari angeordnet und sind Teil der Strategie zur Prävention und Bekämpfung der allgemeinen Illegalität. Insgesamt wurden 141 Personen identifiziert und 31 Fahrzeuge kontrolliert.<BR /><BR />Die Einsätze wurden auch von Einheiten der Kriminalpräventionsabteilung „Lombardei“ unterstützt, die vom Ministerium für öffentliche Sicherheit entsandt wurden.