Über 250 Menschen nahmen sich die Zeit, gemeinsam gegen <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/staatsanwaltschaft-stellt-klar-keine-vergewaltigung-sondern-taetlicher-angriff" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">den sexuellen Übergriff vom Freitag (hier lesen Sie mehr dazu)</a> zu demonstrieren und ein öffentliches Signal zu setzen. Einige der Teilnehmer hielten ein Schild in der Hand. Die Nachricht darauf war deutlich: So etwas darf nicht passieren. <BR /><BR />„Respekt gehört zum Allerwichtigsten im Leben, vor allem der Respekt gegenüber Frauen“, stellte Vizebürgermeister Stephan Konder klar. Deshalb sei es wichtig, „ein klares Zeichen gegen die Gewalt zu setzen und sich künftig noch intensiver dafür einzusetzen, solche Taten zu verhindern“. <BR /><BR /><embed id="dtext86-67167407_gallery" /><h3> „Nicht nur körperliche Gewalt, auch psychische“</h3>Es gehe nicht nur um die körperliche Gewalt, „sondern um zahlreiche weitere Gewaltarten, etwa der psychischen Gewalt oder dem Stalking“, betonte Stadträtin Chiara Rabini. Man leiste in der Gemeinde Bozen zwar schon viel Präventionsarbeit, trotzdem müsse man diese in Zukunft weiter ausbauen. „In der Stadt gibt es bereits einige Initiativen, die für Frauen gestartet wurden, wie etwa die Geschäfte und Apotheken mit einem roten Aufkleber“, so Rabini. Das Personal in diesen Geschäften haben eine Ausbildung absolviert, Frauen können sich in Notsituationen an diese Läden und Apotheken wenden. <BR /><BR />Umar Naz, Vorsitzender der pakistanischen Gemeinschaft in Bozen und Stadtviertelrat in Oberau, erklärte sich solidarisch mit dem Opfer und der Familie der Schülerin. „Wir distanzieren uns ganz klar von dem Vorfall. Ich schäme mich dafür und möchte dem Opfer viel Kraft wünschen“, betonte Naz. Er wolle „sein Mitgefühl und das der gesamten pakistanischen Gemeinschaft zum Ausdruck bringen, die seit über 20 Jahren friedlich in dieser Stadt lebt.“