Sonntag, 20. Oktober 2019

Bozen – eine Geisterstadt

Im Zuge der Entschärfungsarbeiten an der Fliegerbombe am Verdiplatz mussten viele Menschen in der Gefahrenzone ihre Wohnungen verlassen. Bozen wirkte wie eine Geisterstadt.

Am Sonntagvormittag glich Bozen einer Geisterstadt.
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Am Sonntagvormittag glich Bozen einer Geisterstadt. - Foto: © d

Zahlreiche Menschen musste die Gefahrenzone im Bereich von 500 Metern Umkreis um den Fundort der Fliegerbombe am Verdiplatz verlassen. Die Straßen in der Landeshaupstadt waren menschenleer, auch Fahrzeuge waren in der sonst so verkehrslastigen Innenstadt nicht mehr zu sehen.



Vor allem die Anwohner der „Roten Zone“ fanden in der Stadthalle Unterschlupf; Rettungskräfte und Zivilschutz organisierten dort ein Lager für die Evakuierten.


Auch Kultur- und Sportveranstaltungen wurden für Sonntagvormittag abgesagt. Kirchliche Feiern konnten genauso wenig stattfinden. Der Zugverkehr über Bozen wurde vorübergehend eingestellt, die Brennerautobahn wurde im Umkreis Bozen ebenfalls abgesperrt.


Nach der erfolgreichen Entschärfung der Bombe kehrt nun wieder Normalität ein in die Landeshauptstadt.

fab

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