Mittwoch, 05. Mai 2021

Bozen: Energieverbrauch sank in 10 Jahren um mehr als 40 Prozent

Der Energieverbrauch der städtischen Gebäude und Anlagen in Bozen geht seit Jahren kontinuierlich zurück.

Die Stadt will den Energieverbrauch sowie die damit verbundenen CO2-Emissionen weiter senken.
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Die Stadt will den Energieverbrauch sowie die damit verbundenen CO2-Emissionen weiter senken. - Foto: © APA/dpa / Christoph Soeder
Dies ist das Ergebnis eines Energiemonitorings, das die Stadtverwaltung seit mittlerweile 10 Jahren durchführt, um den Verbrauch ihrer Gebäude, Einrichtungen und Fahrzeuge zu ermitteln. Und 2020 hat sich dieser positive Trend fortgesetzt. 5645 Tonnen Öleinheiten verbrauchte die Stadt im letzten Jahr. 2010 lag der Energieverbrauch noch bei 9.501 Tonnen. Seitdem ist der Verbrauch rückläufig.

„Seit 2010, dem Jahr, in dem wir mit der Aufzeichnung des Verbrauchs in den städtischen Gebäuden und Einrichtungen begonnen haben, sank der Energieverbrauch um 40,6 Prozent“ so der Direktor des städtischen Energieamtes Emanuele Sascor.

Den mit 46 Prozent größten Anteil am Gesamtverbrauch machte 2020 die elektrische Energie aus (2816 Tonnen Öleinheiten). Daneben wurden 2260 Tonnen Erdgas (37Prozent), 67 Tonnen Dieseltreibstoff ( ein Prozent), 19 Tonnen Benzin (0,3 Prozent ) und 11 Tonnen Flüssiggas (0,2 Prozent ) verbraucht. Der Fernwärmeverbrauch lag bei 8 Prozent (477 Tonnen).

In den vergangenen Jahren hat die Stadtverwaltung wichtige Akzente auf dem Gebiet der Energieeinsparung gesetzt. Eine Vielzahl kommunaler Gebäude wurde energetisch saniert. Außerdem werden die Verbrauchswerte der öffentlichen Gebäude und Anlagen regelmäßig gemessen und überwacht.

Um die Bürgerinnen und Bürger noch stärker in die Energiesparbemühungen einzubinden, wurde ein neues Energieberatungsportal eingerichtet, das bei Fragen rund um das Thema Energie Hilfestellung leistet. Außerdem wurde vermehrt in Informationskampagnen und Bewusstseinsbildung investiert.

Die Stadt will auch in den nächsten Jahren mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Energieverbrauch sowie die damit verbundenen CO2-Emissionen weiter senken.

stol

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