Die Männer täuschten der 60-jährigen Frau vor, nach einem Raubüberfall auf der Suche nach einem Fluchtfahrzeug zu sein, dessen Kennzeichen dem ihres Ehemannes entspreche. Die Frau geriet daraufhin laut der Tageszeitung „Alto Adige“ in Panik und gewährte ihnen Zutritt. In der Wohnung spielten die Männer eine Durchsuchung vor und überzeugten die Boznerin offenbar auch, den Safe zu öffnen.<BR /><BR />Erst nach ihrem Verschwinden bemerkte die Frau den Schaden: Schmuck, Wertgegenstände sowie rund 8.000 Euro Bargeld waren gestohlen worden. Anzeige wurde bei der Quästur erstattet, die Ermittlungen laufen.<h3> Tipps der Behörden</h3>Die Behörden warnen angesichts des Vorfalls erneut vor Betrugsmaschen. Die Polizei stellt klar, dass echte Beamte niemals Bargeld oder Wertsachen fordern. Auch gibt es keine Kautionen, um eine Festnahme abzuwenden. <BR /><BR />Die Experten raten dazu, Unbekannten grundsätzlich keinen Zutritt zur Wohnung zu gewähren und keine sensiblen Daten oder Bankdetails preiszugeben. Bei Behauptungen über Notfälle von Angehörigen sollte man die Angaben immer selbst direkt bei den Betroffenen nachprüfen. In Verdachtsfällen wird empfohlen, sofort den Notruf 112 zu wählen.