Donnerstag, 08. Oktober 2020

Bozen: Frau wirft Messer nach ihrem Mann

Ihr wird vorgeworfen, ein Messer nach ihrem Mann geworfen und ihn an einer Hand und am Oberschenkel verletzt zu haben. Kommenden Freitag muss sich die in Bozen wohnhafte 33-Jährige in einem Schnellverfahren verantworten.

Die 33-Jährige, der vorgeworfen wird, nach ihrem Partner ein Messer geworfen zu haben, konnte gestern die Gefängniszelle verlassen, in ihre Wohnung zurückkehren darf sie aber nicht.
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Die 33-Jährige, der vorgeworfen wird, nach ihrem Partner ein Messer geworfen zu haben, konnte gestern die Gefängniszelle verlassen, in ihre Wohnung zurückkehren darf sie aber nicht.
Die Frau wurde gestern aus der Haft entlassen, Richter Stefan Tappeiner hat sie aber mit einem Wohnungsverweis belegt. Die Frau muss einen Abstand von mindestens 500 Metern einhalten. Was war passiert?

Die Polizei war am Montagabend kurz vor Mitternacht zu der Wohnung in Bozen gerufen worden. Die Beamten fanden einen Mann vor, der an einer Hand und am Oberschenkel blutete – und eine Frau, die reichlich dem Alkohol zugesprochen zu haben schien, mit einem Messer. In der Wohnung befanden sich auch die beiden minderjährigen Kinder des Paares. Zwischen den Partnern soll es zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen sein, in deren Verlauf die 33-Jährige plötzlich das Messer ergriffen und auf ihren Mann geschleudert haben soll. Dabei habe er sich die Verletzungen zugezogen.

In der Folge soll die Frau dann auch auf die Polizeibeamten, die schlichtend eingreifen wollten, losgegangen sein, einem Beamten habe sie eine Ohrfeige verpasst. Daraufhin klickten für die 33-Jährige die Handschellen. Bei ihrer Durchsuchung förderten die Beamten noch einen Korkenzieher zutage, den sie in ihrem Büstenhalter versteckt hatte.

Nun muss sich die streitbare Dame wegen Körperverletzung, Widerstand, Bedrohung und wegen des Mitführens eines Gegenstandes, der als Waffe verwendet werden kann, verantworten.

rc

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