Mittwoch, 10. Januar 2018

Bozen: Glück im Unglück bei Küchenbrand

Es hätte Schlimmeres passieren können, lautet das Fazit der Berufsfeuerwehr nach einem Löscheinsatz in der Weißensteinstraße Nr. 19. Ein Abfalleimer hatte Feuer gefangen, während der Besitzer außer Haus war. Der Brand löschte sich aber fast von alleine.

Die Anrainer bemerkten Rauch aus einem Fenster im 1. Stock aufsteigen. - Foto: DLife
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Die Anrainer bemerkten Rauch aus einem Fenster im 1. Stock aufsteigen. - Foto: DLife

Anrainer verständigten gegen 9 Uhr die Bozner Berufsfeuerwehr: Aus einem gekippten Fenster im 1. Stock des Mehrparteienhaus stieg Rauch ins Freie auf.

10 Wehrleute rückten aus, zwei betraten die Wohnung über ein Fenster – der Besitzer, ein etwas pflegebedürftiger Mann, war außer Haus. Die Wehrmänner fanden rasch den Brandherd, der in der Küche befindliche Abfalleimer hatte, vermutlich wegen einer nicht sorgfältig gelöschten Zigarette, Feuer gefangen. Dass es bei einem kleinen Küchenbrand blieb, verdankt sich den durch die Hitze geschmolzenen Wasserleitungen, die sich in der Nähe des Eimers befanden – das austretende Wasser löschte, ein Sprinkleranlage gleich, die Flammen.

Die Wehrleute löschten die Reste des Brandes, entlüfteten die Wohnung und achteten darauf, dass der Rauch nicht ins Treppenhaus gelangen konnte. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet, in der Zwischenzeit hatte die Polizei den Besitzer der Wohnung ausfindig gemacht. Verletzt wurde bei dem Brand niemand, auch die Sachschäden sind gering.

stol

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