Dienstag, 20. September 2016

Bozen: Halteverbot im Kampf gegen die Prostitution

Der Bozner Bürgermeister Renzo Caramaschi hat eine Verordnung erlassen, die in einem Teil der Schlachthofstraße das Anhalten der Autos verbietet. Damit soll der Prostitution in diesem Wohngebiet der Garaus gemacht werden. Die Verbotsschilder wurden am Montag angebracht.

Seit Montag sind die Halteverbotsschilder (rechts) in der Schlachthofstraße montiert. - Foto: pir
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Seit Montag sind die Halteverbotsschilder (rechts) in der Schlachthofstraße montiert. - Foto: pir

Seit Montag stehen in der Bozner-Boden-Straße die Halteverbotsschilder: Von der Talstation der Rittner Seilbahn bis zum Landhaus in der Schlachthofstraße dürfen Fahrzeuge nicht mehr anhalten. Ziel ist es, die Prostitution in diesem Teil der Stadt einzudämmen.

Am Montag wurden die entsprechenden Schilder montiert und Bürgermeister Renzo Caramaschi hat seine Verordnung erlassen. Diese sieht vor, dass Fahrzeuge in diesem Bereich, der auch bewohnt ist, nicht mehr kurz Halt machen dürfen.

Damit soll das Verhandeln mit Prostituierten unterbunden werden und diese sollen dazu gebracht werden, sich in andere Stadtgebiete zu verlagern.

Bei Zuwiderhandeln droht ein Bußgeld von 41 Euro.

STOL

stol