Zunächst wurden die Bauakten der Jahre 1990 bis 2019 digitalisiert: 7.844 Aktenordner, 66.833 Bauakten, 766.835 digitale Dateien und 4.719.091 Bilder – das entspricht 836 Gigabyte an Daten und rund 500 Laufmetern Dokumenten in Papierform. In der zweiten Projektphase wurden die Bauakten von 1890 bis 1990 digitalisiert. Auch die im Bozner Stadtarchiv verwahrten historischen Bauakten wurden im digitalen Archiv abgespeichert. Damit sind jetzt alle Bauakten digital verfügbar. <BR /><BR /><BR />“Digitalisieren heißt nicht nur, Papierdokumente in digitale Dateien zu übertragen, sondern auch, die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger neu zu organisieren“ sagt Stephan Konder, Vizebürgermeister und Stadtrat für öffentliche Arbeiten. „Die Verfahren werden verschlankt, Bürokratie wird abgebaut und die Bearbeitungszeiten werden deutlich kürzer. Gleichzeitig kann die Organisation der Abläufe in den Ämtern verbessert werden, wodurch neue Ressourcen frei werden, die dann dort eingesetzt werden können, wo es wichtig ist: bei der Planung und Überwachung der baulichen Entwicklung der Stadt.“<BR /><BR /><BR />Mit der Digitalisierung der historischen Bauakten gibt es zum ersten Mal ein vollständiges Bild der städtebaulichen Entwicklung von Bozen vom 19. Jh. bis heute, per Mausklick schnell abrufbar, ohne mühsames Suchen in historischen Dokumenten, die häufig wertvoll und sehr empfindlich sind.