Gesucht wird dabei die Stadt, in der sich am meisten Radfahrer zählen lassen.Die Stadt Bozen hat sich gemeinsam mit weiteren 26 Städten an der ersten Italienmeisterschaft der Radlstädte beteiligt. Nachdem hier bereits 29 Prozent der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, hat die Landeshauptstadt gute Gewinnchancen. Am 7. Mai werden die Ergebnisse italienweit kundgetan, die Prämierung findet in Rom statt. Drei Checkpoints in BozenBei der Italienmeisterschaft der Radlstädte werden in allen teilnehmenden Städten an drei Kontrollpunkten die Fahrräder (ein Punkt) und die Fußgänger (halber Punkt) gezählt. In Bozen befanden sich die Kontrollpunkte in der Laurinstraße, in der Bahnhofsstraße und in der Leonardo-Da-Vinci-Straße.Unter dem Motto "Giretto d'Italia" sollten möglichst viele Radfahrer in den heutigen Morgenstunden an den drei Checkpoints in der Stadt vorbeikommen, um die Zählung der Radler hoch ausfallen zu lassen. Die Stadt bot im Gegenzug zwischen 7.30 und 9.30 Uhr ein Radlfrühstück.An den drei Bozner Kontrollpunkten wurden in den zwei Stunden insgesamt 2355 RadlerInnen gezählt. Außerdem 5570 Fußgänger, 948 Autos, 371 Motorräder und 242 Autobusse (Linienbusse und Reisebusse).Die Stadt Bozen wetteifert in der 2. Kategorie der Städte mittlerer Größe gegen Trient, Padua, Vicenza, Ferrara, Modena, Parma, Ravenna und Reggio Emilia.