Dienstag, 27. September 2016

Bozen: Kapuzinergarten wird aufgewertet

Der Kapuzinerpark im Herzen von Bozen wird verschönert und aufgewertet. Land und Gemeinde Bozen wollen gemeinsam dafür Sorge tragen. Die Landesregierung hat am Dienstag auf Vorschlag von Landesrat Christian Tommasini die Voraussetzung dafür geschaffen.

Das Land überlässt der Gemeinde Bozen den Kapuzinergarten bis zum Jahr 2039. Geplant sind eine Aufwertung und eine Verschönerung des Parks - Foto: Gemeinde Bozen
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Das Land überlässt der Gemeinde Bozen den Kapuzinergarten bis zum Jahr 2039. Geplant sind eine Aufwertung und eine Verschönerung des Parks - Foto: Gemeinde Bozen

Das Land Südtirol und der Kapuzinerorden haben in der Vergangenheit mehrfach zusammengearbeitet: So hat der Kapuzinerorden Bauraum für die Unterbringung der Landesfachschule für soziale Berufe zur Verfügung gestellt. Das Land hat im Gegenzug die Schule errichtet und den Gebäudekomplex instand gesetzt und restauriert.

Mit diesen Abkommen hat sich das Land auch die Nutzung des Kapuzinerparks bis zum Jahr 2039 gesichert.

Erneuerungen der Grünflächen und der Gartenanlage

Nun soll der Garten durch außerordentliche Instandhaltungsmaßnahmen aufgewertet werden. „Geplant sind umfassende Arbeiten, von der Beleuchtung bis zur Erneuerung der Grünflächen und der Gartenanlage“, erklärt Landesrat Christian Tommasini, „wir möchten damit bewirken, dass der Garten von die Allgemeinheit als sicherer und ansprechender Treffpunkt wahrgenommen wird. Als solcher könnte er künftig auch für kulturelle Veranstaltungen stärker genutzt werden. Wofür ja auch seine Lage im Herzen der Stadt und die Nähe zum Stadttheater sprechen.“

Kostenlose Nutzung des Gartens bis 2039

Während das Land gemeinsam mit der Gemeinde Bozen für die Aufwertung des Kapuzinergartens und die außerordentliche Instandhaltung Sorge tragen wird, übernimmt die Gemeinde die laufende Instandhaltung. Unter diesen Voraussetzungen wird nun das Abkommen zur kostenlosen Nutzung des Kapuzinergartens durch die Gemeinde Bozen bis zum Jahr 2039 verlängert. Die Landesregierung hat heute grünes Licht gegeben. 

lpa/stol

stol