Mittwoch, 01. Dezember 2021

Bozen: Mängel in Schönheitssalons – Verstöße gegen Brandschutzvorschriften

Die Hygienestandards wurden zwar penibel eingehalten, die Bedeutung des Brandschutzes aber offensichtlich unterschätzt. Die Carabinieri-Sondereinheit NAS hat bei Kontrollen in 3 chinesischen Schönheitssalons in der Landeshauptstadt grobe Mängel festgestellt und 3 Studiobesitzer angezeigt.

Die Ordnungshüter führten verstärkte Kontrollen durch.
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Die Ordnungshüter führten verstärkte Kontrollen durch. - Foto: © Carabinieri
Im Monat November wurde auf Anordnung aus Rom besonderer Fokus auf die Kosmetiksalons gelegt. Anfang des Monats gab es in Bozen bereits eine Anzeige, im Laufe des Monats wurden landesweit mehrere Dutzend Schönheits- und Massagesalons in Augenschein genommen. In Zeiten wie diesen wurde natürlich die Einhaltung der Hygienestandards besonders genau überprüft. In diesem Bereich soll es keine Mängel gegeben haben, berichten die Carabinieri. Sehr wohl aber wurden Nachlässigkeiten beim Brandschutz festgestellt.

In einem Salon in der Landeshauptstadt sollen zwar Feuerlöscher angebracht gewesen sein, die regelmäßigen Kontrollen aber unterlassen worden sein.

Wer diese Überprüfungen nicht vornimmt, begeht eine Straftat. Der entsprechende Artikel des Strafgesetzes sieht vor, dass der Arbeitgeber für den Brandschutz verantwortlich ist. Werden die Überprüfungen nicht gemacht, drohen Haftstrafen von 2 bis vier Monaten oder Geldstrafen von 1228,50 bis 5896,84 Euro.

Diese Anzeige wurde gegen einen 46-jährigen Chinesen erstattet. Die Chefs zweier Tui-Na-Massagezentren in der Stadt – 44 und 39 Jahre alt – wurden angezeigt, weil keine Feuerlöscher angebracht worden waren.

dol

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