Wie aus einer Aussendung der Quästur hervorgeht, war am Sonntagabend gegen 19 Uhr ein Wohnwagen in der Ventafridda-Straße in Bozen in Brand geraten. Neben der Feuerwehr wurde auch die Staatspolizei zum Einsatzort gerufen.<BR /><BR />Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es sich wohl um Brandstiftung handeln dürfte. Während der Ermittlungen suchten die Polizisten das umliegende Gebiet nach möglichen Zeugen oder Hinweisen ab.<BR /><BR /> Dabei bemerkten sie in der Nähe des Wohnwagens einen verdächtigen Mann mit einem Kanister in der Hand, heißt es weiter in der Aussendung.<h3> 33-Jähriger gibt zu, das Feuer entfacht zu haben</h3>Die Beamten stoppten den Mann – einen 33-jährigen Nigerianer mit Flüchtlingsstatus, allerdings ohne gültiges Aufenthaltsrecht. Dieser gab zu, das Feuer im Wohnwagen entfacht zu haben, während er sich Essen zubereiten wollte. Er habe versucht, das Feuer mit Wasser zu löschen, allerdings hätten die Flammen Oberhand gewonnen.<h3> Mann geht auf Polizisten los</h3>Als die Polizisten ihn nach seinen Personalien fragten, attackierte der Mann offenbar einen der Beamten mit einem Kopfstoß und versuchte zu fliehen. <BR /><BR />Er konnte jedoch mit Hilfe der Stadtpolizei, die in der Zwischenzeit vor Ort eingetroffen war, gestoppt und ins Dienstfahrzeug gebracht werden. Auf dem Weg zur Quästur trat der 33-Jährige offenbar um sich, bedrohte die Beamten mit dem Tod und beschädigte das Fahrzeug.<h3> Ein Beamter musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden</h3>Der Mann wurde wegen Widerstands und Gewalt gegen Amtspersonen sowie Brandstiftung verhaftet.<BR /><BR />Quästor Paolo Sartori hat außerdem die zuständige Behörde aufgefordert, dem Mann seinen Flüchtlingsstatus zu entziehen, um ein Ausweisungsdekret gegen ihn erlassen zu können.