In Zusammenarbeit zwischen Landes- und Gemeindeverwaltung sowie dem Regierungskommissariat und den Ordnungskräften sollen verstärkte Anstrengungen unternommen werden, um die Sicherheit in Bozen zu erhöhen. Schon am Montag hatten sich die Polizeikräfte unter dem Vorsitz des Regierungskommissärs Vito Cusumano zu einer Koordinierungssitzung getroffen. (STOL hat berichtet)Am Samstag traf man sich neuerlich zu einem Sicherheitsgipfel im Herzogspalast. Mit dabei waren neben Landeshauptmann Arno Kompatscher auch Bürgermeister Renzo Caramaschi und Stadtrat Juri Andriollo sowie Vertreter der Ordnungskräfte. Foto: DLifeAlle Beteiligen waren sich darin einig, dass rasch gehandelt werden muss. Passieren soll dies unter anderem mit der Installation weitere Überwachungskameras an den neuralgischen Punkten der Stadt. Zudem soll die Polizeipräsenz auf den Plätzen und in den Straßen der Landeshauptstadt erhöht werden. Vor allem der Drogenkriminalität will man damit durch die Intensivierung der Kontrollen eine Riegel vorschieben.Verstärkte ZusammenarbeitZudem werde man in Zukunft konsequenter die Einhaltung der Regeln einfordern. Gesprochen wurde auch über einer Aufstockung des Personals bei der Bozner Stadtpolizei. Landeshauptmann Arno Kompatscher sicherte in diesem Zusammenhang den Vertretern der Gemeinde Bozen eine finanzielle Unterstützung seitens der Landesverwaltung zu. Bozens Bürgermeister zeigte sich nach dem Treffen zufrieden: Man habe alles bewilligt bekommen, was man gefordert habe. In den kommenden 2 Monaten soll nun die Anzahl der Überwachungskameras auf insgesamt 140 aufgestockt werden. „Doch da ist noch Luft nach oben“, meinte Caramaschi. Vereinbart worden sei auch, die Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitskräften weiter zu verstärken.D/hof/fin/stol