Als die Beamten vor Ort eintrafen, informierte sie das Personal des Rettungsdienstes, von dem die Meldung ausgegangen war, darüber, dass einer der Beteiligten einen ebenfalls in der Einrichtung untergebrachten Landsmann verletzt haben soll.<BR /><BR />Der mutmaßliche Angreifer zeigte sich laut Polizei stark aufgebracht und wollte offenbar flüchten, um sich den Kontrollen zu entziehen. Die Beamten konnten ihn jedoch stoppen. Da Hinweise auf eine mögliche Waffe vorlagen und der Mann sichtbar erregt war, wurde er durchsucht. Die Durchsuchung verlief jedoch ohne Ergebnis.<BR /><BR />Unterdessen machten weitere Einsatzkräfte das Opfer in unmittelbarer Nähe ausfindig. Es wurde sofort versorgt und bis zum Eintreffen des medizinischen Personals betreut.<h3> Opfer erlitt Verletzung durch Stichwaffe</h3>Anhand der gesammelten Zeugenaussagen und der weiteren ermittelten Hinweise konnten die Polizisten den Ablauf des Vorfalls rekonstruieren. Zudem stellten sie ein Messer sicher.<BR /><BR />Bei dem mutmaßlichen Angreifer handelt es sich um einen 31-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen und Asylbewerber. Er wurde zur Quästur gebracht und wegen schwerer Körperverletzung und Bedrohung angezeigt.<BR /><BR />Auch das Opfer ist Asylbewerber. Bei ihm wurde eine Schnittverletzung durch eine Stichwaffe festgestellt. Die ärztliche Prognose beträgt 15 Tage.