Einer der Beteiligten erlitt tiefe Schnittverletzungen am Hinterkopf sowie schwere Verletzungen am Ohr. Laut der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ versuchen die Ärzte derzeit, das Ohr zu retten; das Opfer muss allerdings operiert werden.<BR /><BR />Der mutmaßliche Angreifer flüchtete offenbar unmittelbar nach der Tat. Einsatzkräfte des Roten Kreuzes versorgten den Verletzten vor Ort und stoppten die starke Blutung, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde.<BR /><BR />Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Die Beamten werten derzeit Aufnahmen von Überwachungskameras sowie ein in sozialen Netzwerken kursierendes Video aus. Darauf soll zu sehen sein, wie mehrere Personen zunächst in Streit geraten und anschließend aufeinander losgehen. Laut Zeugenaussagen kam es zu Schlägen, Tritten und dem Einsatz eines Messers.<h3> „Dann zog plötzlich einer ein Messer“ </h3>Ein chinesischer Barbetreiber in der Piazzetta Casagrande schilderte die Situation gegenüber der Tageszeitung so: „Zunächst haben sich mehrere Männer vor meinem Lokal geschubst. Als ich wieder hineinging, um eine Bestellung vorzubereiten, eskalierte die Situation.“ Kurz darauf habe er einen jungen Mann stark blutend am Boden liegen sehen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1312644_image" /></div> <BR /><BR />Auch ein Friseur aus einem nahegelegenen Geschäft berichtete von den Szenen. „Plötzlich hörte meine Mitarbeiterin Schreie, dann brach die Schlägerei aus“, sagte einer der Betreiber. Einer der Beteiligten habe begonnen, auf den anderen einzuschlagen. „Dann zog plötzlich einer ein Messer.“ Laut seiner Darstellung soll sich der Angreifer während der Rangelei selbst verletzt haben. Anschließend sei auch Pfefferspray versprüht worden.<h3> Zwei Verletzte – Lokalbetreiber: Es braucht mehr Kontrollen</h3>Neben dem schwer verletzten Mann wurde ein weiterer Beteiligter ins Krankenhaus eingeliefert.<BR /><BR />Mehrere Geschäftsleute beklagen wiederholte Gewaltszenen in der Gegend und fordern mehr Kontrollen. „Es braucht mehr Präsenz, weil solche Vorfälle nicht zum ersten Mal passieren“, sagte ein Geschäftsbetreiber. Ein anderer ergänzte: „Es ist schade, denn die Gegend um den Platz ist eigentlich sehr schön.“