Montag, 04. März 2019

Bozen: Messerstecherei war Mordversuch

10 Mal hat der 41-jährige A. C. aus Albanien am Freitag auf seine Frau eingestochen – am helllichten Vormittag auf offener Straße und in Anwesenheit der gemeinsamen 6 Monate alten Tochter. Einer der Stiche verfehlte die Aorta nur knapp.

Bei der Messerstecherei am Freitag sieht die Staatsanwaltschaft einen klaren Vorsatz gegeben.
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Bei der Messerstecherei am Freitag sieht die Staatsanwaltschaft einen klaren Vorsatz gegeben.

Die Frau ist zwar außer Lebensgefahr, liegt aber weiter auf der Intensivstation. Der Angreifer sitzt indes in U-Haft. Dort wird er heute dem Haftrichter vorgeführt.Die Staatsanwaltschaft geht bei der Bluttat, die sich am Freitag gegen 8.20 Uhr in der Claudia- Augusta-Straße im Bozner Stadtteil Oberau abgespielt hat, von Vorsatz aus. Wie berichtet, hatte der 41-Jährige mit einem Messer auf seine 29-jährige Ehefrau – beide stammen aus Albanien – eingestochen und diese schwer verletzt. 

Aufgrund der Tatsache, dass der Angreifer das Messer mitgebracht hat und aufgrund von Anzahl und Art der Verletzungen, die er dem Opfer zugefügt hat, sieht die Staatsanwaltschaft einen klaren Vorsatz gegeben.

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol