Donnerstag, 20. Februar 2020

Bozen: Hausärztin nach Tod von 45-Jähriger unter Verdacht

Fahrlässige Tötung wirft die Staatsanwaltschaft einer in Bozen tätigen Hausärztin vor. Sie soll eine Patientin nicht bzw. unzureichend untersucht haben. Die Frau starb schließlich im Krankenhaus – an einer Lungenentzündung.

Der Ärztin droht nun ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung.
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Der Ärztin droht nun ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung. - Foto: © Erika Gamper
Die 45-jährige Mutter zweier minderjähriger Kinder könnte noch leben, da ihre bronchiale Lungenentzündung leicht zu behandeln gewesen wäre. Zu diesem Ergebnis sind die Amtsgutachter im Verfahren gegen eine Bozner Hausärztin gekommen.

Laut Ermittlungen soll die Hausärztin ihre Patientin trotz mehrmaliger Anrufe erst nach 9 Tagen untersucht haben. Und selbst da soll die Ärztin nicht erkannt haben, dass die Frau an einer bronchialen Lungenentzündung erkrankt war. Tags darauf starb die 45-Jährige im Bozner Spital. Der Ärztin droht nun ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung.

d/em