Freitag, 05. Oktober 2018

Bozen: Neuer Busbahnhof ab 9. Dezember in Betrieb

Der Zeitplan rund um die Neugestaltung des Bozner Stadtzentrums sowie die Maßnahmen für eine gemeinsam abgestimmte Informationsarbeit standen im Mittelpunkt eines Treffens, das am heutigen Freitag im Bozner Gemeindeamt stattgefunden hat.

Die nächsten Eckdaten im Hinblick auf die einzelnen Bauphasen sind nun definiert.
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Die nächsten Eckdaten im Hinblick auf die einzelnen Bauphasen sind nun definiert.

Mit dabei waren Techniker der Gemeinde Bozen, des Mobilitätsressorts des Landes, der Gruppe SIGNA sowie Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft und Tourismus und der verschiedenen Interessensgruppen.

„Die Koordinationsarbeit und der ständige Austausch sämtlicher Informationen zwischen allen am Projekt beteiligten Akteuren sind die Grundlage jeder Planungsphase und garantieren den Informationsfluss zu den Bürgern“ - unterstrich der Bürgermeister.

Eckdaten definiert

Die nächsten Eckdaten im Hinblick auf die einzelnen Bauphasen sind nun definiert: Demnach werden am 17. Oktober die Fahrspuren in der Rittner Straße wieder für den Verkehr geöffnet und die provisorische Umleitung an der Baustelle zum neuen Busbahnhof wird zurück gebaut. Anfang November werden die Bauarbeiten am neuen Busbahnhof fertiggestellt.

Die Struktur wird dann vom Bauherrn, der Gruppe SIGNA, an die STA - Südtiroler Transportstrukturen übergeben, die ihrerseits für die weitere technische und datentechnische Ausstattung des Busbahnhofs samt InfoPoint sorgt und die künftig die Struktur auch führen wird. Am Sonntag, 9. Dezember, zugleich mit dem alljährlichen Fahrplanwechsel, wird der neue Busbahnhof in der Rittner Straße definitiv in Betrieb genommen.

Intensive Informationsarbeit

Beim Treffen war man sich einig: In Bezug auf die einzelnen Bauabschnitte im Bozner Stadtzentrum und auf die damit verbundenen Auswirkungen auf die innerstädtische Mobilität gelte es nun, für eine intensive Informationsarbeit zwischen den beteiligten Interessensgruppen und vor allem nach außen hin, an die Bevölkerung, zu sorgen.

Dazu wurde vor kurzem eine interne Arbeitsgruppe eingesetzt, die um eine gezielte und abgestimmte Informationsarbeit und Kommunikation bemüht ist, speziell was die jeweilige Neuordnung der Verkehrsflüsse und Bushaltestellen rund um den Bahnhofsplatz, Bahnhofsallee, Perathoner Straße, Südtiroler Straße, Garibaldistraße betrifft. Als erster Schritt wurde auf der Webseite der Gemeinde Bozen eine eigene Seite eingerichtet mit einer Übersicht und mit allen aktuellen Informationen zu den Baustellen und zu den jeweiligen Auswirkungen auf die Mobilität.

Smartphone-App

Vorgestellt wurde beim Treffen unter anderem auch die Smartphone-Applikation des Gemeindenverbandes, GEM2GO, die in Zusammenarbeit mit Technikern der Gemeinde Bozen so optimiert worden ist, dass alle aktuellen Infos zur öffentlichen und privaten Mobilität einfach und schnell jederzeit über Handy oder Tablet bequem abrufbar sind.

stol

stol