Erst am Dienstag wieder hat Ladinser selbst beobachten können, wie sich die Mitglieder organisierter Bettelbanden auf zur „Arbeit“ machen. „Gleich um die Ecke des Rathauses treffen sich vornehmlich Personen aus dem Osten. Sie ziehen sich um, bekommen ihre Gehhilfen und schwärmen dann in die Altstadt aus“, berichtet der Bozner Vizebürgermeister. Derzeit seien die Zustände wieder besonders schlimm.„Ich bin der Meinung, dass der Bürgermeister in dieser Angelegenheit endlich aktiv werden sollte und daher werde ich das Thema heute neuerlich in den Stadtrat bringen. Wir können nicht länger tatenlos zusehen, wie die Stadt Bozen zusehends zu einem Eldorado für Bettler wird“, meint Ladinser. Spagnolli widerspricht Ladinsers AussagenBürgermeister Luigi Spagnolli selbst kann nur immer das Gleiche sagen: „In Bozen gibt es keine Bettelbanden, das hat mir der Quästor im Rahmen einiger Aussprachen mehrmals bestätigt.“Zwar gebe es seit geraumer Zeit eine Verordnung, die das Betteln an den Wirtshaustischen im Freien verbiete, „ich kann aber nicht jedem Bettler einen Stadtpolizisten zur Seite stellen, der die Einhaltung der Verordnung überwacht. Das geht nicht“, erklärt der Bürgermeister.D/fin_________________Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Mittwochausgabe der "Dolomiten"